Fadenalgen bekämpfen

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Fadenalgen

Fadenalgen (Zygnema; auch Drahtalgen oder Sternalgen) gehören zur Gattung der Grünalgen. Sie treten vor allem im Frühjahr auf und fühlen sich in ruhigen oder stehenden Gewässern wie dem Koiteich besonders wohl. Wenn sie sich zu stark vermehren, können sie schließlich den gesamten Teich bewachsen und nicht nur für Koihalter und -züchter, sondern auch für die Fische zu einer echten Plage werden. Es gilt also, die im Teichwasser schwebenden Fädchen wieder loszuwerden oder den Algenwuchs zumindest unter strenger Kontrolle zu halten. Wie das am besten funktioniert, welche Mittel Ihnen speziell gegen Fadenalgen zur Verfügung stehen und wie diese angewendet werden, darum geht es in diesem Ratgeber.

Fadenalgen – was ist das?

Algen sind sehr alte Lebensformen, die sich hervorragend an ihre Umwelt anpassen können und daher auf der ganzen Welt vorkommen. Als erste Lebewesen überhaupt entwickelten Algen die Fähigkeit zur Photosynthese, also zur Umwandlung von Sonnenlicht in Energie, indem sie bestimmte Bakterien aufnahmen und in ihren Organismus einbauten. Heute sind mehr als 100.000 unterschiedliche Algenarten bekannt, und durch veränderte Umweltfaktoren wie den Klimawandel kommen immer wieder neue dazu. In jedem Gartenteich gibt es Algen. Selbst wenn das Teichwasser klar aussieht, sind zumindest Schwebealgen oder Fadenalgen als Ultraplankton vorhanden – so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Grundsätzlich ist das kein Grund zur Beunruhigung, sondern sogar ein gutes Zeichen, denn Algenwuchs ist eine wesentliche Voraussetzung für ein intaktes Teichbiotop. Algen gehören zu den wichtigsten Fischnährtieren und sind ein Grundnahrungsmittel für Koi und viele andere Teichbewohner. Koi sind Algenfresser und mögen auch Fadenalgen gern – zumindest, so lange diese noch klein und zart sind. Wenn sie älter und größer werden, schmecken sie den Koi nicht mehr und werden daher nicht mehr abgeweidet. Wahrscheinlich ist ein bestimmter Bitterstoff, der sich beim Algenwachstum erst später entwickelt, der Grund dafür, dass die Koi sich von Fadenalgen fernhalten, wenn diese erst einmal eine Länge von 20 bis 30 cm erreicht haben. Für Teichbesitzer ist spätestens dann der Moment zum Eingreifen gekommen: Die Fadenalgen müssen aus dem Teich entfernt werden, damit sie nicht unkontrolliert immer weiter wachsen und den Fischen schaden. Zu viele Fadenalgen im Teich können für Koi jedoch gefährlich werden, und zwar einerseits durch den entstehenden Sauerstoffmangel im Wasser und zweitens durch das Blockieren bzw. Verstopfen der Filter, Bodenabläufe und Skimmer. Beide Probleme treten nur auf, wenn sich die Algen ungehemmt vermehren. Darum dürfen Sie es als Teichbesitzer und Koihalter gar nicht erst so weit kommen lassen, sondern müssen der Algenpest rechtzeitig Einhalt gebieten. Dieser Vorgang gehört zur Teichpflege wie das regelmäßige Unkrautjäten zur Pflege und Gesunderhaltung eines Nutz- oder Ziergartens.

Fadenalgen – Ursachen

Um zu wachsen und sich zu vermehren, benötigen Grünalgen und Fadenalgen vor allem viel Sonnenlicht, Wärme und ein gutes Nahrungsangebot. Gegen das Sonnenlicht und die natürliche Erwärmung des Wassers im Frühjahr und Sommer können Sie als Teichbesitzer wenig ausrichten. Ein Schattiernetz über dem Koiteich schafft allenfalls geringe Abhilfe und reicht selten aus, um das Algenproblem in den Griff zu kommen. Sie können jedoch dafür sorgen, dass die Algen weniger Nährstoffe bekommen, und so ihr Wachstum bremsen. Dafür müssen sie wissen, welche Nährstoffe Fadenalgen besonders gern mögen und wo diese herkommen. Fadenalgen bedienen sich aus verschiedenen Nährstoffquellen, darunter Mulm, Fischfutter (Koifutter), Fischkot und Bodenschlamm, Wasserpflanzen, Mineralien (z. B. Kalk) aus Steinen oder dem Leitungs- und Grundwasser sowie Laub und anderem Pflanzenmaterial, das von außerhalb in den Teich gelangt. Wasser, das über Dächer oder aus der Wiese in den Teich fließt, ist in der Regel besonders nährstoffreich, da es auf seinem Weg Blütenpollen, Gartendünger etc. aufnehmen und mit ins Teichwasser einspülen kann. Auch ungeeignete oder defekte Filteranlagen und falsch positionierten Pumpen, an und in denen sich alles Mögliche anlagern kann, dienen den Fadenalgen als ergiebige Nährstoffquelle.

Wasserqualität

Grundsätzlich dreht sich bei Algen alles um die beiden Grundnährstoffe Nitrat und Phosphat. Bei einer Phosphatkonzentration von mehr als 0,035 mg pro Liter Teichwasser gedeihen Fadenalgen besonders gut. Sowohl die Nitrat- als auch die Phosphatkonzentration sollten daher regelmäßig mit einem entsprechenden Wassertest oder dem elektronischen Photometer ermittelt und im Auge behalten werden. Wenn Sie die Nährstoffquellen und Nährstoffe kennen, können Sie auch die Wasserqualität gut kontrollieren – und gegebenenfalls die Nähstoffe der Algen gezielt reduzieren, um auch die Algenkonzentration in Ihrem Koiteich auf einem verträglichen und balancierten Level zu halten. Viele Hersteller (z. B. Aqua Cereal) bieten ein komplettes Pflegeprogramm gegen Fadenalgen an, das durch die Kombination verschiedener Mittel wie Teichschlamm-Entferner oder Fadenalgenvernichter besonders effizient wird. Generell ist es immer vorzuziehen, die Algen mit biologischen und verträglichen Mitteln Pond-Repair zu bekämpfen, die die Wasserqualität auf natürliche Art regulieren.

Teichstandort

Schon beim Anlegen des Koiteichs können Sie einiges gegen Fadenalgen tun. Wählen Sie einen Teichstandort möglichst nah beim Haus, um sich die Fütterung und Teichpflege bei jedem Wetter so bequem wie möglich zu machen. Legen Sie den Teich wenn möglich im Halbschatten an – das erspart Ihnen das Anbringen eines Schattierungsnetzes oder anderer Verschattungsmaßnahmen. Außerdem müssen Sie dann nicht so lange Leitungen für die Teichtechnik legen und haben es auch bei der regelmäßigen Wartung von Filtern, Pumpen etc. leichter. Dass sich durch einen hausnahen Koiteich mehr Insekten ins Haus verirren, wird zwar oft behauptet, stimmt so jedoch nicht: Gerade die beim Menschen eher unbeliebten Mückenlarven, die sich im Teich ansiedeln, werden von den Koi sehr gern gefressen und bereichern deren Speiseplan auf natürliche Weise. Ein zusätzliches Argument für einen Teichstandort in Hausnähe ist, dass viele natürliche Fressfeinde der Koi, z. B. der Graureiher, sich von der Nähe des Menschen abschrecken lassen. Und falls Sie einen Komposter im Garten haben oder eine Wurmzucht betreiben, können Sie die Fadenalgen, die Sie aus Ihrem Teichwasser fischen, wunderbar dort recyceln. Übrigens: Viele Hunde fressen Algen, weil deren Geruch sie anzieht. Fadenalgen sind für den Hund ungiftig, doch andere Algen (z. B. Blaualgen) können zu Vergiftungen führen. Falls Ihr Hund Geschmack an Algen findet und Sie sich um seine Gesundheit sorgen, lassen Sie die entsprechenden Algenarten von einem Fachmann bestimmen, um sicher zu sein.

Fadenalgen – Auswirkungen

Bei der Photosynthese wandeln Fadenalgen wie andere Pflanzen tagsüber die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie um und produzieren dabei auch freien Sauerstoff, den sie ins Teichwasser abgeben. Nachts, wenn kein Sonnenlicht zur Verfügung steht, kehrt sich der Stoffwechsel der Algen um. Dann nehmen sie den Sauerstoff aus dem Wasser wieder auf und treten damit in direkte Konkurrenz zu den Koi, die ja Tag und Nacht Sauerstoff atmen müssen. Bei unkontrolliertem Algenwuchs, der vor allem bei starkem und langem Lichteinfall, höheren Wassertemperaturen und sinkender Wasserqualität auftritt, benötigen die Fadenalgen schließlich so viel Sauerstoff, dass für die Koi nicht mehr genug übrigbleibt. Vor allem am frühen Morgen kann die Sauerstoffkonzentration im Teich dann ein kritisches Level erreichen und so niedrig werden, dass die Fische mit Lethargie, Stress und Fressunlust (vor allem morgens deutlich zu erkennen) reagieren. Haben sich die frei schwebenden Fadenalgen erst einmal zu einem buschigen, wattigen Algenteppich entwickelt und über den Teich ausgebreitet, blockieren die langen Fäden allein schon durch ihre schiere Masse die Filteranlage, und die Teichfilterung kommt zum Stillstand. Sind die Filter komplett lahmgelegt, kollabieren zwar auch die Algen irgendwann (meist sterben sie von einem Tag auf den anderen ab), doch bis dahin haben auch die Fische bereits ernsten Schaden davongetragen. Nicht nur die Fadenalgen selbst, sondern auch viele chemische Algenvernichter können die Wasserqualität verschlechtern und das biologische Gleichgewicht des Teiches stören. Häufig zeigt sich das an kränkelnden Wasserpflanzen, z. B. Seerosen, die welk wirken und nicht blühen. Um geschädigten Seerosen wieder auf die Sprünge zu helfen, holen Sie die Fadenalgen aus dem Teich, um die Nährstoffkonzentration zu verringern, reduzieren Sie den Bodenschlamm mittels Absauger oder Teichschlammentferner und düngen Sie die Seerosen mit Hornspänen. Diese lassen sich sehr gut an den Wurzeln der Seerosen festdrücken.

Fadenalgen bekämpfen

Im Netz kursieren viele Tipps und Ratgeber zur Bekämpfung von Fadenalgen im Gartenteich. Allerdings sind nicht alle Ratschläge vernünftig, und manche sind schlichtweg Unsinn. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der gängigsten Mythen rund um die Algenbekämpfung vor, damit Sie die daraus resultierenden Fehler und Schäden schon im Vorfeld vermeiden können.

Kochsalz gegen Fadenalgen

Die Idee, man könne durch Zusatz von Kochsalz das Teichwasser von Fadenalgen befreien, hat schon viele Fische krank gemacht und kann das gesamte Biotop ruinieren. Trotzdem hält sich dieses Gerücht hartnäckig und wird sogar manchmal in Zoohandlungen als Empfehlung weitergegeben. Tatsächlich ist Kochsalz Gift für den Teich. Es erhöht die Leitfähigkeit des Wassers enorm, und das führt bei den Fischen zu Stress, Schleimhautreizungen und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlicher Dehydrierung. Auch Wasserpflanzen können bei zu hoher Salzkonzentration absterben, und die Wasserwerte geraten nachhaltig aus dem Gleichgewicht. Lassen Sie also unbedingt die Finger davon und raten Sie auch anderen Koiliebhabern davon ab. Diese Empfehlung trifft allerdings nicht auf Kochsalzbehandlungen zu medizinischen Zwecken zu. 

Nasen und Rotfedern als Algenfresser

Neben dem Einsatz biologischer bzw. biochemischer Algenbekämpfer setzen viele Teichbesitzer auf andere Fische als Algenfresser, z. B. Nasen, Rotfedern, Silberkarpfen oder Wimpelkarpfen. Diese werden als „Reinigungskräfte“ zu den Koi in den Gartenteich gesetzt, damit sie ihn frei von Fadenalgen und anderen unerwünschten Algenarten halten. Leider werden dabei immer wieder bestimmte Fische als hervorragende Algenfresser angepriesen, obwohl sie für diesen Job im Koiteich gar nicht geeignet sind. So frisst der Graskarpfen (Weißer Amur) allenfalls als Jungfisch hier und da Algen. Als ausgewachsener Fisch hält er sich dagegen an höhere Wasserpflanzen. Grasfische werden bis zu 1 m groß und können sogar Rohrkolben, Schilf und Seerosen komplett abweiden. Auch Silberkarpfen können sehr groß werden und sind als Algenfresser im gepflegten Koiteich nicht zu gebrauchen. Sie gelten zwar als gute Algenfiltrierer, fressen aber nur Schwebealgen, und die auch nur, wenn die Wassertemperatur über 20 °C ansteigt. Im Winter brauchen sie ebenfalls wärmeres Wasser als Koi – mit Silberkarpfen im Teich darf die Temperatur nie unter 10 °C sinken. Nasen sind Schwarmfische und keine Teichbewohner. Um sich wohlzufühlen, brauchen sie viele Artgenossen um sich, und am liebsten schwimmen sie in kaltem, schnell fließendem und flachem Wasser. Und dort fressen sie auch keine schwebenden Algen, sondern schaben festsitzenden Algenbewuchs mit ihrer Unterkieferleiste von Steinen ab. Die Rotfeder ist der einzige Fisch aus dieser Liste, der als Algenfresser für den Gartenteich tatsächlich in Frage käme. Leider kommen jedoch selbst die hungrigsten und robustesten Algenfresser gegen die Fadenalgen nicht mehr an, wenn diese sich erst einmal übermäßig ausgebreitet haben – ein weiterer Grund dafür, schon bei Saisonstart aktiv zu werden und einer schädlichen Algenpest vorzubeugen. Das Hauptargument gegen andere Fische als Algenfresser ist, dass es bei uns ganz einfach keine Fische gibt, die sich ausschließlich von Algen ernähren. Zwar fressen Rotfedern im Sommer hauptsächlich Algenaufwuchs, doch auch Kleintiere, Wasserpflanzen und natürlich das leckere Koifutter schmecken ihnen ebenfalls gut. Generell nützen Algenfresser unterm Strich wenig, wenn im selben Teich hochwertiges Koifutter angeboten wird. Denn das mundet den Algenfressern meist sogar besser als die jungen, zarten Fadenalgen, und mit Sicherheit werden sie es den älteren, härteren und bitter schmeckenden großen Algen vorziehen. Oft wird daher die Überdüngung im Teich durch wuchernde, absterbende und verfaulende Algen, zusätzliche Futtergaben und mehr Fischkot im Teichwasser noch schlimmer als zuvor, und im schlimmsten Fall sinkt die Wasserqualität auf ein krankmachendes und lebensbedrohliches Niveau.

Fadenalgen bekämpfen – Reduktion der Nährstoffe

Wie bereits weiter oben beschrieben, lassen sich Fadenalgen am besten durch das konsequente Verhindern von Überdüngung und das gezielte Reduzieren von Nährstoffen bekämpfen. Und dabei können Wasserpflanzen viel besser helfen als algenfressende Fische.

Nährstoffreduktion durch Wasserpflanzen

Die folgende Liste gibt einen Überblick über Teichufer- und Wasserpflanzen, die sich gegen Fadenalgen bewährt haben:

• Wasserpest

• Binsen

• Rohrkolben

• Igelkolben

• Tausendblatt

• Froschlöffel

• Fieberklee

• Bachbunge

• Pfeilkraut

• Wasserschwertlilien

• Kalmus

• Brunnenkresse

• Sumpfvergissmeinnicht

• Laichkraut

• Hechtkraut

• Hornblatt

• Tannenwedel

Als Faustregel gilt: Mindestens ein Drittel der Wasseroberfläche sollte mit schwimmenden oder im Teichboden verwurzelten Wasserpflanzen bedeckt sein. Die Pflanzen liefern Sauerstoff, spenden Schatten und konsumieren Nitrat, Phosphat und viele weitere Nährstoffe, Schad- und Giftstoffe. Schilfkläranlagen und Wasserhyazinthen werden mittlerweile sogar in einigen Städten zur Klärung, Reinigung und Aufbereitung des Wassers eingesetzt. Wasserhyazinthen sind allerdings wegen der hiesigen Temperaturen weniger geeignet: Bei uns ist es ihnen einfach zu kalt, so dass sie nur im Hochsommer effiziente Algenbekämpfer sind und im Koiteich wahrscheinlich nicht einmal den ersten Winter überleben würden. Wenn Sie diese Wasserpflanze in Ihrem Teich dennoch einsetzen möchten, kaufen Sie die Wasserhyanzinthen lieber jedes Jahr nach – es ist doch recht aufwendig, Wasserpflanzen zum Überwintern ins Haus zu holen.

Nährstoffreduktion durch Bindung von Phosphat

Bei einem Phosphatwert von weniger als 0,01 mg/l stellen Fadenalgen ihr Wachstum ein und sterben ab. Allerdings sind die Phosphatwerte im Trink- oder Brunnenwasser in aller Regel wesentlich höher. 10 mg/l Phosphat sind beim Trinkwasser keine Seltenheit, und die Grenzwerte für Nitrat, den zweiten Hauptnährstoff von Fadenalgen, liegen bei 50 mg/l. Brunnenwasser ist in vielen Gegenden noch weit höher belastet, wird jedoch von vielen Teichbesitzern bedenkenlos eingefüllt, weil ihnen die hohen Werte gar nicht bekannt sind. Phosphat kann und wird das Teichwasser nicht von selbst verlassen. Um gezielt gegen zu hohe Phosphatwerte und die Überdüngung des Teiches vorzugehen, können Sie bei der Teichpflege spezielle Phosphatbinder (z.B. Mineral PLUS) einsetzen. Diese Mittel werden in die Filteranlage eingebracht, binden Phosphat im Wasser und verhindern so, dass es als Nahrung zur Verfügung steht. Doch sie sollten idealerweise schon zum Einsatz kommen, bevor der Algenwuchs außer Kontrolle gerät. Sind bereits zu viele Fadenalgen im Teich, sollten diese zuerst entfernt werden. Das geschieht einerseits durch Abschöpfen der erstickenden Algenmasse, die ansonsten auf den Teichgrund absinkt, verrottet und die Wasserqualität so noch weiter beeinträchtigt, und andererseits durch Teichpflegemaßnahmen, die die Wasserqualität verbessern bzw. die Wasserwerte stabil halten und so dem Algenwachstum entgegenwirken.

Fadenalgen chemisch bekämpfen

Mit der chemischen Keule gegen Fadenalgen vorzugehen, schadet dem Teich oft mehr, als es nützt. Zwar lassen sich die Algen mit den Mitteln vernichten, doch sie kommen wieder und können sich im Lauf der Zeit sogar an die unterschiedlichsten Gifte anpassen, sodass der Teichbesitzer im schlimmsten Fall gezwungen ist, die Dosierung immer weiter zu erhöhen – ein echter Teufelskreis, in den Sie gar nicht erst einsteigen sollten. Zudem reagieren andere Pflanzen, z. B. Seerosen, vielfach deutlich empfindlicher auf die chemischen Algenmittel und sterben dann schon vor den Algen ab. Pond-Repair ist für Pflanzen, Fische und Menschen ungefährlich und sogar Schwimmteich geeignet. Auch Koi können durch den übermäßigen oder dauernden Einsatz von chemischen Algenbekämpfungsmitteln krank werden, z. B. durch chronische Kiemen- und Schleimhautreizungen. Denken Sie daran, dass viele Algenvernichter im Grunde das gleiche sind wie Unkrautvernichter, die auf dem Feld oder im Beet verwendet werden. Die Wirkstoffe belasten das Teich- und Grundwasser und können es auch für Menschen, Hunde und Katzen schädlich machen. Daher ist es auch ratsam, den Hund nicht mehr aus dem Gartenteich trinken zu lassen, wenn darin Algenvernichter am Werk sind. Fadenalgen Stop Speed K, Pond-Repair und Fadenalgenvernichter O² von Aqua-Cereal sind bei richtiger Anwendung für Menschen, Tiere und Wasserpflanzen absolut unschädlich. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann beraten, bevor Sie chemische Algenmittel verwenden. Ist deren Einsatz vermeidbar, setzen Sie stattdessen auf natürliche Alternativen, ansonsten halten Sie sich bei der Dosierung und Anwendung stets genau an die Herstellerangaben.

Milchsäurebakterien gegen Fadenalgen

Bakterien sind noch älter als Algen. Sie waren schon vor allen anderen Lebewesen auf der Erde heimisch, sind ungeheuer anpassungsfähig und lassen sich zu vielen nützlichen Zwecken einsetzen. Zum Umwandeln von Nitrat und Phosphat sind Milchsäurebakterien bzw. entsprechende Bakterienmischung geeignet. Nach dem Zubereiten der Mischung mit Wasser werden die Milchsäurebakterien in den Filter gegeben. Im Wasser aktivieren und beschleunigen sie den biologischen Abbau verschiedener unerwünschter Nährstoffe und tragen zu einer wirksamen Algenreduzierung bei, indem sie die Fadenalgen aushungern. Auch Filterbakterien sind nützlich, sofern es die richtigen sind. Hier gilt ebenfalls: Überfütterung und Überdüngung schaden der Wasserqualität, reduzieren die Anzahl der nützlichen Filterbakterien und erhöhen dafür die Menge schädlicher Mikroorganismen. Daher ist es während der gesamten Teich-Saison wichtig die biologische Filterleistung mit hoch effektiven, nitrivizierenden Bakterien wie Aqua-Micro-Dry zu unterstüzen, um das Wasser nicht über Gebühr mit Nährstoffen anzureichern.

Technische Maßnahmen

Skimmer

Der Skimmer befreit die Oberfläche des Teichwassers von Verunreinigungen, die den Fadenalgen als Nährstoffquellen dienen. Die Partikel werden vom Skimmer abgefangen, bevor sie zu Boden sinken, und ersparen Ihnen so einiges an Abschöpfarbeit. Um sich dem Wasserstand anzupassen, ist der Skimmer mit einem Schwimmkörper ausgerüstet.

Schlammsauger

Der Schlammsauger (auch Teichsauger oder Teichschlammsauger) hilft ebenfalls beim Reduzieren der Nährstoffe und Vermeiden von Überdüngung, indem er den Bodenschlamm des Teiches absaugt und dabei auch reinigt und lüftet. Schlammsauger sind in ihrer Wirkung vergleichbar mit Mulmglocken oder Mulmsaugern für Aquarien und müssen in Größe und Stärke zu Tiefe und Volumen des Teiches passen, um ihre Wirkung voll entfalten zu können. Entscheiden Sie sich für ein kleineres Modell mit Beutel, wenn Sie einen kleinen Garten- oder Koiteich damit sauber halten möchten. Der Kauf eines professionellen Teichsaugers lohnt sich erst ab einer Teichgröße von 20 Quadratmetern. Eine einfache Methode zur Schlammentfernung ist unser Teichschlamm-Entferner, auf rein natürlicher Basis.

Filteranlagen mit UV-C-Licht

Sonnenlicht ist ein Lebensspender, doch bestimmte Anteile des UV-Lichts wirken auch keimreduzierend. So können Sie dem Wachstum von Schwebealgen und Fadenalgen, aber auch dem verschiedener unerwünschter Parasiten und Bakterien mit UV-C-Filteranlagen entgegenwirken. Neben UV-Licht kommt zunehmend auch Ozon zur Keimreduktion in Koiteichen zum Einsatz. Ozon reichert überdies das Teichwasser mit Sauerstoff an und entfernt Farbstoffe, so dass das Wasser wieder schön klar und frisch erscheint.

Torf gegen Algen?

In Torf oder Stroh (z. B. Gerstenstroh) sind u. a. Huminstoffe und Gerbstoffe enthalten, die gegen Fadenalgen helfen können. Allerdings müssen auch diese Hausmittel richtig angewendet werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. KOI-Humin stärkt nicht nur das Wohlbefinden der KOI, es mindert auch das Algenwachstum. Holen Sie zuerst die Fadenalgen mit dem Kescher o. Ä. aus dem Teich und versenken Sie dann einen mit Torf oder Stroh gefüllten und mit Schnur zugebundenen Jutesack im Wasser. Befestigen Sie den Sack an einem Pfosten (ein robuster Stock oder eine Bohnenstange reichen völlig), so dass er weder auf dem Teichboden aufliegt noch frei im Teich herumschwimmen kann. Leeren Sie den Sack einmal pro Monat, waschen Sie die Jute gründlich aus und füllen Sie frischen Torf nach.

Lassen sich Fadenalgen komplett verhindern?

Kurze Antwort: Nein. Lange Antwort: Nein, aber warum auch? Wie eingangs erläutert, sind Fadenalgen grundsätzlich nützliche, wichtige und für Koi auch schmackhafte Lebewesen. Nur, wenn sich zu viele davon im Teich breitmachen, werden Fadenalgen zur Plage – aber selbst dann sind die Algen niemals Ursache, sondern immer Symptom eines Problems, etwa falscher Teichplanung, übermäßiger Fütterung, mangelhafter Technik etc. Als Teichbesitzer können und sollen Sie keinen (ohnehin aussichtslosen) Krieg gegen Algen führen, sondern lediglich das biologische Gleichgewicht in Ihrem Teich unterstützen und bewahren helfen. Das funktioniert am besten nach der Maxime: Leben und leben lassen – und die schließt natürlich auch Algen mit ein.

Fadenalgen Fadenalgen (Zygnema; auch Drahtalgen oder Sternalgen) gehören zur Gattung der Grünalgen. Sie treten vor allem im Frühjahr auf und fühlen sich in ruhigen oder stehenden Gewässern wie... mehr erfahren »
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Fadenalgen bekämpfen

Fadenalgen

Fadenalgen (Zygnema; auch Drahtalgen oder Sternalgen) gehören zur Gattung der Grünalgen. Sie treten vor allem im Frühjahr auf und fühlen sich in ruhigen oder stehenden Gewässern wie dem Koiteich besonders wohl. Wenn sie sich zu stark vermehren, können sie schließlich den gesamten Teich bewachsen und nicht nur für Koihalter und -züchter, sondern auch für die Fische zu einer echten Plage werden. Es gilt also, die im Teichwasser schwebenden Fädchen wieder loszuwerden oder den Algenwuchs zumindest unter strenger Kontrolle zu halten. Wie das am besten funktioniert, welche Mittel Ihnen speziell gegen Fadenalgen zur Verfügung stehen und wie diese angewendet werden, darum geht es in diesem Ratgeber.

Fadenalgen – was ist das?

Algen sind sehr alte Lebensformen, die sich hervorragend an ihre Umwelt anpassen können und daher auf der ganzen Welt vorkommen. Als erste Lebewesen überhaupt entwickelten Algen die Fähigkeit zur Photosynthese, also zur Umwandlung von Sonnenlicht in Energie, indem sie bestimmte Bakterien aufnahmen und in ihren Organismus einbauten. Heute sind mehr als 100.000 unterschiedliche Algenarten bekannt, und durch veränderte Umweltfaktoren wie den Klimawandel kommen immer wieder neue dazu. In jedem Gartenteich gibt es Algen. Selbst wenn das Teichwasser klar aussieht, sind zumindest Schwebealgen oder Fadenalgen als Ultraplankton vorhanden – so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Grundsätzlich ist das kein Grund zur Beunruhigung, sondern sogar ein gutes Zeichen, denn Algenwuchs ist eine wesentliche Voraussetzung für ein intaktes Teichbiotop. Algen gehören zu den wichtigsten Fischnährtieren und sind ein Grundnahrungsmittel für Koi und viele andere Teichbewohner. Koi sind Algenfresser und mögen auch Fadenalgen gern – zumindest, so lange diese noch klein und zart sind. Wenn sie älter und größer werden, schmecken sie den Koi nicht mehr und werden daher nicht mehr abgeweidet. Wahrscheinlich ist ein bestimmter Bitterstoff, der sich beim Algenwachstum erst später entwickelt, der Grund dafür, dass die Koi sich von Fadenalgen fernhalten, wenn diese erst einmal eine Länge von 20 bis 30 cm erreicht haben. Für Teichbesitzer ist spätestens dann der Moment zum Eingreifen gekommen: Die Fadenalgen müssen aus dem Teich entfernt werden, damit sie nicht unkontrolliert immer weiter wachsen und den Fischen schaden. Zu viele Fadenalgen im Teich können für Koi jedoch gefährlich werden, und zwar einerseits durch den entstehenden Sauerstoffmangel im Wasser und zweitens durch das Blockieren bzw. Verstopfen der Filter, Bodenabläufe und Skimmer. Beide Probleme treten nur auf, wenn sich die Algen ungehemmt vermehren. Darum dürfen Sie es als Teichbesitzer und Koihalter gar nicht erst so weit kommen lassen, sondern müssen der Algenpest rechtzeitig Einhalt gebieten. Dieser Vorgang gehört zur Teichpflege wie das regelmäßige Unkrautjäten zur Pflege und Gesunderhaltung eines Nutz- oder Ziergartens.

Fadenalgen – Ursachen

Um zu wachsen und sich zu vermehren, benötigen Grünalgen und Fadenalgen vor allem viel Sonnenlicht, Wärme und ein gutes Nahrungsangebot. Gegen das Sonnenlicht und die natürliche Erwärmung des Wassers im Frühjahr und Sommer können Sie als Teichbesitzer wenig ausrichten. Ein Schattiernetz über dem Koiteich schafft allenfalls geringe Abhilfe und reicht selten aus, um das Algenproblem in den Griff zu kommen. Sie können jedoch dafür sorgen, dass die Algen weniger Nährstoffe bekommen, und so ihr Wachstum bremsen. Dafür müssen sie wissen, welche Nährstoffe Fadenalgen besonders gern mögen und wo diese herkommen. Fadenalgen bedienen sich aus verschiedenen Nährstoffquellen, darunter Mulm, Fischfutter (Koifutter), Fischkot und Bodenschlamm, Wasserpflanzen, Mineralien (z. B. Kalk) aus Steinen oder dem Leitungs- und Grundwasser sowie Laub und anderem Pflanzenmaterial, das von außerhalb in den Teich gelangt. Wasser, das über Dächer oder aus der Wiese in den Teich fließt, ist in der Regel besonders nährstoffreich, da es auf seinem Weg Blütenpollen, Gartendünger etc. aufnehmen und mit ins Teichwasser einspülen kann. Auch ungeeignete oder defekte Filteranlagen und falsch positionierten Pumpen, an und in denen sich alles Mögliche anlagern kann, dienen den Fadenalgen als ergiebige Nährstoffquelle.

Wasserqualität

Grundsätzlich dreht sich bei Algen alles um die beiden Grundnährstoffe Nitrat und Phosphat. Bei einer Phosphatkonzentration von mehr als 0,035 mg pro Liter Teichwasser gedeihen Fadenalgen besonders gut. Sowohl die Nitrat- als auch die Phosphatkonzentration sollten daher regelmäßig mit einem entsprechenden Wassertest oder dem elektronischen Photometer ermittelt und im Auge behalten werden. Wenn Sie die Nährstoffquellen und Nährstoffe kennen, können Sie auch die Wasserqualität gut kontrollieren – und gegebenenfalls die Nähstoffe der Algen gezielt reduzieren, um auch die Algenkonzentration in Ihrem Koiteich auf einem verträglichen und balancierten Level zu halten. Viele Hersteller (z. B. Aqua Cereal) bieten ein komplettes Pflegeprogramm gegen Fadenalgen an, das durch die Kombination verschiedener Mittel wie Teichschlamm-Entferner oder Fadenalgenvernichter besonders effizient wird. Generell ist es immer vorzuziehen, die Algen mit biologischen und verträglichen Mitteln Pond-Repair zu bekämpfen, die die Wasserqualität auf natürliche Art regulieren.

Teichstandort

Schon beim Anlegen des Koiteichs können Sie einiges gegen Fadenalgen tun. Wählen Sie einen Teichstandort möglichst nah beim Haus, um sich die Fütterung und Teichpflege bei jedem Wetter so bequem wie möglich zu machen. Legen Sie den Teich wenn möglich im Halbschatten an – das erspart Ihnen das Anbringen eines Schattierungsnetzes oder anderer Verschattungsmaßnahmen. Außerdem müssen Sie dann nicht so lange Leitungen für die Teichtechnik legen und haben es auch bei der regelmäßigen Wartung von Filtern, Pumpen etc. leichter. Dass sich durch einen hausnahen Koiteich mehr Insekten ins Haus verirren, wird zwar oft behauptet, stimmt so jedoch nicht: Gerade die beim Menschen eher unbeliebten Mückenlarven, die sich im Teich ansiedeln, werden von den Koi sehr gern gefressen und bereichern deren Speiseplan auf natürliche Weise. Ein zusätzliches Argument für einen Teichstandort in Hausnähe ist, dass viele natürliche Fressfeinde der Koi, z. B. der Graureiher, sich von der Nähe des Menschen abschrecken lassen. Und falls Sie einen Komposter im Garten haben oder eine Wurmzucht betreiben, können Sie die Fadenalgen, die Sie aus Ihrem Teichwasser fischen, wunderbar dort recyceln. Übrigens: Viele Hunde fressen Algen, weil deren Geruch sie anzieht. Fadenalgen sind für den Hund ungiftig, doch andere Algen (z. B. Blaualgen) können zu Vergiftungen führen. Falls Ihr Hund Geschmack an Algen findet und Sie sich um seine Gesundheit sorgen, lassen Sie die entsprechenden Algenarten von einem Fachmann bestimmen, um sicher zu sein.

Fadenalgen – Auswirkungen

Bei der Photosynthese wandeln Fadenalgen wie andere Pflanzen tagsüber die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie um und produzieren dabei auch freien Sauerstoff, den sie ins Teichwasser abgeben. Nachts, wenn kein Sonnenlicht zur Verfügung steht, kehrt sich der Stoffwechsel der Algen um. Dann nehmen sie den Sauerstoff aus dem Wasser wieder auf und treten damit in direkte Konkurrenz zu den Koi, die ja Tag und Nacht Sauerstoff atmen müssen. Bei unkontrolliertem Algenwuchs, der vor allem bei starkem und langem Lichteinfall, höheren Wassertemperaturen und sinkender Wasserqualität auftritt, benötigen die Fadenalgen schließlich so viel Sauerstoff, dass für die Koi nicht mehr genug übrigbleibt. Vor allem am frühen Morgen kann die Sauerstoffkonzentration im Teich dann ein kritisches Level erreichen und so niedrig werden, dass die Fische mit Lethargie, Stress und Fressunlust (vor allem morgens deutlich zu erkennen) reagieren. Haben sich die frei schwebenden Fadenalgen erst einmal zu einem buschigen, wattigen Algenteppich entwickelt und über den Teich ausgebreitet, blockieren die langen Fäden allein schon durch ihre schiere Masse die Filteranlage, und die Teichfilterung kommt zum Stillstand. Sind die Filter komplett lahmgelegt, kollabieren zwar auch die Algen irgendwann (meist sterben sie von einem Tag auf den anderen ab), doch bis dahin haben auch die Fische bereits ernsten Schaden davongetragen. Nicht nur die Fadenalgen selbst, sondern auch viele chemische Algenvernichter können die Wasserqualität verschlechtern und das biologische Gleichgewicht des Teiches stören. Häufig zeigt sich das an kränkelnden Wasserpflanzen, z. B. Seerosen, die welk wirken und nicht blühen. Um geschädigten Seerosen wieder auf die Sprünge zu helfen, holen Sie die Fadenalgen aus dem Teich, um die Nährstoffkonzentration zu verringern, reduzieren Sie den Bodenschlamm mittels Absauger oder Teichschlammentferner und düngen Sie die Seerosen mit Hornspänen. Diese lassen sich sehr gut an den Wurzeln der Seerosen festdrücken.

Fadenalgen bekämpfen

Im Netz kursieren viele Tipps und Ratgeber zur Bekämpfung von Fadenalgen im Gartenteich. Allerdings sind nicht alle Ratschläge vernünftig, und manche sind schlichtweg Unsinn. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der gängigsten Mythen rund um die Algenbekämpfung vor, damit Sie die daraus resultierenden Fehler und Schäden schon im Vorfeld vermeiden können.

Kochsalz gegen Fadenalgen

Die Idee, man könne durch Zusatz von Kochsalz das Teichwasser von Fadenalgen befreien, hat schon viele Fische krank gemacht und kann das gesamte Biotop ruinieren. Trotzdem hält sich dieses Gerücht hartnäckig und wird sogar manchmal in Zoohandlungen als Empfehlung weitergegeben. Tatsächlich ist Kochsalz Gift für den Teich. Es erhöht die Leitfähigkeit des Wassers enorm, und das führt bei den Fischen zu Stress, Schleimhautreizungen und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlicher Dehydrierung. Auch Wasserpflanzen können bei zu hoher Salzkonzentration absterben, und die Wasserwerte geraten nachhaltig aus dem Gleichgewicht. Lassen Sie also unbedingt die Finger davon und raten Sie auch anderen Koiliebhabern davon ab. Diese Empfehlung trifft allerdings nicht auf Kochsalzbehandlungen zu medizinischen Zwecken zu. 

Nasen und Rotfedern als Algenfresser

Neben dem Einsatz biologischer bzw. biochemischer Algenbekämpfer setzen viele Teichbesitzer auf andere Fische als Algenfresser, z. B. Nasen, Rotfedern, Silberkarpfen oder Wimpelkarpfen. Diese werden als „Reinigungskräfte“ zu den Koi in den Gartenteich gesetzt, damit sie ihn frei von Fadenalgen und anderen unerwünschten Algenarten halten. Leider werden dabei immer wieder bestimmte Fische als hervorragende Algenfresser angepriesen, obwohl sie für diesen Job im Koiteich gar nicht geeignet sind. So frisst der Graskarpfen (Weißer Amur) allenfalls als Jungfisch hier und da Algen. Als ausgewachsener Fisch hält er sich dagegen an höhere Wasserpflanzen. Grasfische werden bis zu 1 m groß und können sogar Rohrkolben, Schilf und Seerosen komplett abweiden. Auch Silberkarpfen können sehr groß werden und sind als Algenfresser im gepflegten Koiteich nicht zu gebrauchen. Sie gelten zwar als gute Algenfiltrierer, fressen aber nur Schwebealgen, und die auch nur, wenn die Wassertemperatur über 20 °C ansteigt. Im Winter brauchen sie ebenfalls wärmeres Wasser als Koi – mit Silberkarpfen im Teich darf die Temperatur nie unter 10 °C sinken. Nasen sind Schwarmfische und keine Teichbewohner. Um sich wohlzufühlen, brauchen sie viele Artgenossen um sich, und am liebsten schwimmen sie in kaltem, schnell fließendem und flachem Wasser. Und dort fressen sie auch keine schwebenden Algen, sondern schaben festsitzenden Algenbewuchs mit ihrer Unterkieferleiste von Steinen ab. Die Rotfeder ist der einzige Fisch aus dieser Liste, der als Algenfresser für den Gartenteich tatsächlich in Frage käme. Leider kommen jedoch selbst die hungrigsten und robustesten Algenfresser gegen die Fadenalgen nicht mehr an, wenn diese sich erst einmal übermäßig ausgebreitet haben – ein weiterer Grund dafür, schon bei Saisonstart aktiv zu werden und einer schädlichen Algenpest vorzubeugen. Das Hauptargument gegen andere Fische als Algenfresser ist, dass es bei uns ganz einfach keine Fische gibt, die sich ausschließlich von Algen ernähren. Zwar fressen Rotfedern im Sommer hauptsächlich Algenaufwuchs, doch auch Kleintiere, Wasserpflanzen und natürlich das leckere Koifutter schmecken ihnen ebenfalls gut. Generell nützen Algenfresser unterm Strich wenig, wenn im selben Teich hochwertiges Koifutter angeboten wird. Denn das mundet den Algenfressern meist sogar besser als die jungen, zarten Fadenalgen, und mit Sicherheit werden sie es den älteren, härteren und bitter schmeckenden großen Algen vorziehen. Oft wird daher die Überdüngung im Teich durch wuchernde, absterbende und verfaulende Algen, zusätzliche Futtergaben und mehr Fischkot im Teichwasser noch schlimmer als zuvor, und im schlimmsten Fall sinkt die Wasserqualität auf ein krankmachendes und lebensbedrohliches Niveau.

Fadenalgen bekämpfen – Reduktion der Nährstoffe

Wie bereits weiter oben beschrieben, lassen sich Fadenalgen am besten durch das konsequente Verhindern von Überdüngung und das gezielte Reduzieren von Nährstoffen bekämpfen. Und dabei können Wasserpflanzen viel besser helfen als algenfressende Fische.

Nährstoffreduktion durch Wasserpflanzen

Die folgende Liste gibt einen Überblick über Teichufer- und Wasserpflanzen, die sich gegen Fadenalgen bewährt haben:

• Wasserpest

• Binsen

• Rohrkolben

• Igelkolben

• Tausendblatt

• Froschlöffel

• Fieberklee

• Bachbunge

• Pfeilkraut

• Wasserschwertlilien

• Kalmus

• Brunnenkresse

• Sumpfvergissmeinnicht

• Laichkraut

• Hechtkraut

• Hornblatt

• Tannenwedel

Als Faustregel gilt: Mindestens ein Drittel der Wasseroberfläche sollte mit schwimmenden oder im Teichboden verwurzelten Wasserpflanzen bedeckt sein. Die Pflanzen liefern Sauerstoff, spenden Schatten und konsumieren Nitrat, Phosphat und viele weitere Nährstoffe, Schad- und Giftstoffe. Schilfkläranlagen und Wasserhyazinthen werden mittlerweile sogar in einigen Städten zur Klärung, Reinigung und Aufbereitung des Wassers eingesetzt. Wasserhyazinthen sind allerdings wegen der hiesigen Temperaturen weniger geeignet: Bei uns ist es ihnen einfach zu kalt, so dass sie nur im Hochsommer effiziente Algenbekämpfer sind und im Koiteich wahrscheinlich nicht einmal den ersten Winter überleben würden. Wenn Sie diese Wasserpflanze in Ihrem Teich dennoch einsetzen möchten, kaufen Sie die Wasserhyanzinthen lieber jedes Jahr nach – es ist doch recht aufwendig, Wasserpflanzen zum Überwintern ins Haus zu holen.

Nährstoffreduktion durch Bindung von Phosphat

Bei einem Phosphatwert von weniger als 0,01 mg/l stellen Fadenalgen ihr Wachstum ein und sterben ab. Allerdings sind die Phosphatwerte im Trink- oder Brunnenwasser in aller Regel wesentlich höher. 10 mg/l Phosphat sind beim Trinkwasser keine Seltenheit, und die Grenzwerte für Nitrat, den zweiten Hauptnährstoff von Fadenalgen, liegen bei 50 mg/l. Brunnenwasser ist in vielen Gegenden noch weit höher belastet, wird jedoch von vielen Teichbesitzern bedenkenlos eingefüllt, weil ihnen die hohen Werte gar nicht bekannt sind. Phosphat kann und wird das Teichwasser nicht von selbst verlassen. Um gezielt gegen zu hohe Phosphatwerte und die Überdüngung des Teiches vorzugehen, können Sie bei der Teichpflege spezielle Phosphatbinder (z.B. Mineral PLUS) einsetzen. Diese Mittel werden in die Filteranlage eingebracht, binden Phosphat im Wasser und verhindern so, dass es als Nahrung zur Verfügung steht. Doch sie sollten idealerweise schon zum Einsatz kommen, bevor der Algenwuchs außer Kontrolle gerät. Sind bereits zu viele Fadenalgen im Teich, sollten diese zuerst entfernt werden. Das geschieht einerseits durch Abschöpfen der erstickenden Algenmasse, die ansonsten auf den Teichgrund absinkt, verrottet und die Wasserqualität so noch weiter beeinträchtigt, und andererseits durch Teichpflegemaßnahmen, die die Wasserqualität verbessern bzw. die Wasserwerte stabil halten und so dem Algenwachstum entgegenwirken.

Fadenalgen chemisch bekämpfen

Mit der chemischen Keule gegen Fadenalgen vorzugehen, schadet dem Teich oft mehr, als es nützt. Zwar lassen sich die Algen mit den Mitteln vernichten, doch sie kommen wieder und können sich im Lauf der Zeit sogar an die unterschiedlichsten Gifte anpassen, sodass der Teichbesitzer im schlimmsten Fall gezwungen ist, die Dosierung immer weiter zu erhöhen – ein echter Teufelskreis, in den Sie gar nicht erst einsteigen sollten. Zudem reagieren andere Pflanzen, z. B. Seerosen, vielfach deutlich empfindlicher auf die chemischen Algenmittel und sterben dann schon vor den Algen ab. Pond-Repair ist für Pflanzen, Fische und Menschen ungefährlich und sogar Schwimmteich geeignet. Auch Koi können durch den übermäßigen oder dauernden Einsatz von chemischen Algenbekämpfungsmitteln krank werden, z. B. durch chronische Kiemen- und Schleimhautreizungen. Denken Sie daran, dass viele Algenvernichter im Grunde das gleiche sind wie Unkrautvernichter, die auf dem Feld oder im Beet verwendet werden. Die Wirkstoffe belasten das Teich- und Grundwasser und können es auch für Menschen, Hunde und Katzen schädlich machen. Daher ist es auch ratsam, den Hund nicht mehr aus dem Gartenteich trinken zu lassen, wenn darin Algenvernichter am Werk sind. Fadenalgen Stop Speed K, Pond-Repair und Fadenalgenvernichter O² von Aqua-Cereal sind bei richtiger Anwendung für Menschen, Tiere und Wasserpflanzen absolut unschädlich. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann beraten, bevor Sie chemische Algenmittel verwenden. Ist deren Einsatz vermeidbar, setzen Sie stattdessen auf natürliche Alternativen, ansonsten halten Sie sich bei der Dosierung und Anwendung stets genau an die Herstellerangaben.

Milchsäurebakterien gegen Fadenalgen

Bakterien sind noch älter als Algen. Sie waren schon vor allen anderen Lebewesen auf der Erde heimisch, sind ungeheuer anpassungsfähig und lassen sich zu vielen nützlichen Zwecken einsetzen. Zum Umwandeln von Nitrat und Phosphat sind Milchsäurebakterien bzw. entsprechende Bakterienmischung geeignet. Nach dem Zubereiten der Mischung mit Wasser werden die Milchsäurebakterien in den Filter gegeben. Im Wasser aktivieren und beschleunigen sie den biologischen Abbau verschiedener unerwünschter Nährstoffe und tragen zu einer wirksamen Algenreduzierung bei, indem sie die Fadenalgen aushungern. Auch Filterbakterien sind nützlich, sofern es die richtigen sind. Hier gilt ebenfalls: Überfütterung und Überdüngung schaden der Wasserqualität, reduzieren die Anzahl der nützlichen Filterbakterien und erhöhen dafür die Menge schädlicher Mikroorganismen. Daher ist es während der gesamten Teich-Saison wichtig die biologische Filterleistung mit hoch effektiven, nitrivizierenden Bakterien wie Aqua-Micro-Dry zu unterstüzen, um das Wasser nicht über Gebühr mit Nährstoffen anzureichern.

Technische Maßnahmen

Skimmer

Der Skimmer befreit die Oberfläche des Teichwassers von Verunreinigungen, die den Fadenalgen als Nährstoffquellen dienen. Die Partikel werden vom Skimmer abgefangen, bevor sie zu Boden sinken, und ersparen Ihnen so einiges an Abschöpfarbeit. Um sich dem Wasserstand anzupassen, ist der Skimmer mit einem Schwimmkörper ausgerüstet.

Schlammsauger

Der Schlammsauger (auch Teichsauger oder Teichschlammsauger) hilft ebenfalls beim Reduzieren der Nährstoffe und Vermeiden von Überdüngung, indem er den Bodenschlamm des Teiches absaugt und dabei auch reinigt und lüftet. Schlammsauger sind in ihrer Wirkung vergleichbar mit Mulmglocken oder Mulmsaugern für Aquarien und müssen in Größe und Stärke zu Tiefe und Volumen des Teiches passen, um ihre Wirkung voll entfalten zu können. Entscheiden Sie sich für ein kleineres Modell mit Beutel, wenn Sie einen kleinen Garten- oder Koiteich damit sauber halten möchten. Der Kauf eines professionellen Teichsaugers lohnt sich erst ab einer Teichgröße von 20 Quadratmetern. Eine einfache Methode zur Schlammentfernung ist unser Teichschlamm-Entferner, auf rein natürlicher Basis.

Filteranlagen mit UV-C-Licht

Sonnenlicht ist ein Lebensspender, doch bestimmte Anteile des UV-Lichts wirken auch keimreduzierend. So können Sie dem Wachstum von Schwebealgen und Fadenalgen, aber auch dem verschiedener unerwünschter Parasiten und Bakterien mit UV-C-Filteranlagen entgegenwirken. Neben UV-Licht kommt zunehmend auch Ozon zur Keimreduktion in Koiteichen zum Einsatz. Ozon reichert überdies das Teichwasser mit Sauerstoff an und entfernt Farbstoffe, so dass das Wasser wieder schön klar und frisch erscheint.

Torf gegen Algen?

In Torf oder Stroh (z. B. Gerstenstroh) sind u. a. Huminstoffe und Gerbstoffe enthalten, die gegen Fadenalgen helfen können. Allerdings müssen auch diese Hausmittel richtig angewendet werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. KOI-Humin stärkt nicht nur das Wohlbefinden der KOI, es mindert auch das Algenwachstum. Holen Sie zuerst die Fadenalgen mit dem Kescher o. Ä. aus dem Teich und versenken Sie dann einen mit Torf oder Stroh gefüllten und mit Schnur zugebundenen Jutesack im Wasser. Befestigen Sie den Sack an einem Pfosten (ein robuster Stock oder eine Bohnenstange reichen völlig), so dass er weder auf dem Teichboden aufliegt noch frei im Teich herumschwimmen kann. Leeren Sie den Sack einmal pro Monat, waschen Sie die Jute gründlich aus und füllen Sie frischen Torf nach.

Lassen sich Fadenalgen komplett verhindern?

Kurze Antwort: Nein. Lange Antwort: Nein, aber warum auch? Wie eingangs erläutert, sind Fadenalgen grundsätzlich nützliche, wichtige und für Koi auch schmackhafte Lebewesen. Nur, wenn sich zu viele davon im Teich breitmachen, werden Fadenalgen zur Plage – aber selbst dann sind die Algen niemals Ursache, sondern immer Symptom eines Problems, etwa falscher Teichplanung, übermäßiger Fütterung, mangelhafter Technik etc. Als Teichbesitzer können und sollen Sie keinen (ohnehin aussichtslosen) Krieg gegen Algen führen, sondern lediglich das biologische Gleichgewicht in Ihrem Teich unterstützen und bewahren helfen. Das funktioniert am besten nach der Maxime: Leben und leben lassen – und die schließt natürlich auch Algen mit ein.