Ammonium im KOIteich

Ammonium kann im Koiteich für manche seiner Bewohner zu einem gefährlichen Gift werden, anderen dient es als wichtige Nahrungsquelle. Der Stoff Ammonium ist das Hauptausscheidungsprodukt des Eiweißstoffwechsels der Fische.
Aber auch Bakterien können aus unverdautem Eiweiß Ammonium herstellen.
Dies geschieht zum Beispiel, wenn in nicht gefressenem Futter der Eiweißanteil frei wird.
Das entstandene Ammonium wird im Anschluss von Pflanzen und Bakterien zur Nährstoffquelle genutzt.  
Ammonium und das giftige Ammoniak stehen in einem vom pH-Wert und der Temperatur abhängigen Gleichgewicht zueinander.
Je höher der pH-Wert ist, desto mehr Ammonium-Ionen geben ein Wasserstoffatom ab und werden dadurch zum giftigen Ammoniak.
Man sollte daher den Ammoniumgehalt immer zusammen mit dem pH-Wert betrachten.
Ammoniak ist nämlich giftiger für Fische als Ammonium und kann bereits in Konzentrationen von weniger als 0,1 mg/l bei Ihren Koi erheblichen Schaden an Kiemen und Schleimhaut anrichten.
Schädigungen die durch Ammoniak hervorgerufen wurden sind in der Regel nur schwer, bis überhaupt nicht zu reparieren.
Regelmäßige Teilwasserwechsel, eine ausreichende Sauerstoffsättigung und der Jahreszeit angemessene Fütterung, sowie ein gut eingelaufener Filter, sind Grundvoraussetzung für einen niedrigen Ammoniumwert und damit für gesunde Fische.
Gerade in den Monaten mit hohen Wassertemperaturen und starker Fütterung ist eine regelmäßige Ammonium/Ammoniak-Kontrolle wichtig.
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