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Erfolgreicher Laich im Koiteich

Koi im Gartenteich

Du hast schon immer von niedlichen Baby-Kois geträumt? Dann lies dir unseren neuen Blogbeitrag durch. Die Laichzeit ist ein aufregender Moment, erfordert aber auch eine gewissenhafte Vorbereitung.

Prüfe regelmäßig deine Wasserwerte, ein leicht alkalischer pH-Wert, stabile Härte und ausreichend Sauerstoff sind wichtig, damit der Laich deiner Koi sich gut entwickelt. Sorge für ein hochwertiges, proteinreiches Futter, denn das kann die Eibildung der Weibchen unterstützen und die Vitalität der Männchen erhöhen.

Verbessere die Sauerstoffversorgung im Teich und sorge für sichere Rückzugsmöglichkeiten mit Pflanzen, damit der Laich, aber auch deine Koi immer geschützt sind und einen Rückzugsort haben. Halte das biologische Gleichgewicht in deinem Teich stabil, dann sind schon mal gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Laich bzw. Nachwuchs gegeben.

Pond Repair (heißt bald Aqua Ferm) hilft dir dabei, auf natürliche Art und Weise ganz einfach ein stabiles Teichwasser zu erhalten.

Kontrolliere regelmäßig pH (ideal 7–8), Gesamthärte (ca. 8–12 °dH), sowie Ammonium/Ammoniak und Nitrit. Nutze dafür Tröpfchentests und hochwertige Testkits. So erkennst du Abweichungen früh und hältst die Bedingungen während der Laichzeit stabil.

Romantik für Koi

Reichlich Pflanzenbewuchs und Rückzugsorte helfen deinen Koi dabei, Stress zu reduzieren und schützen beim Ablaichen – und den Laich selbst.

Richtige Fütterung

Proteinreiches Futter unterstützt die Eibildung und die Kondition der Männchen. Achte daher auf ein hochwertiges Futter, welches gut verdaulich ist. Nährstoffreiche Mischungen sind wichtig. Schau dir hier unbedingt unsere Koifutterauswahl an.

Kontrolliere deine Wasserwerte

Regelmäßige Messungen deiner Wasserwerte sind Pflicht. Passe Fütterung, Filterung und Belüftung an, entferne scharfkantige Deko. Keine oder zu wenig Bepflanzung? Nutze Laichbürsten.

Timing ist alles!

Schau auf die Wassertemperatur und verhalte dich ruhig am Teich. Plane die Paarungsphase, wenn beide Geschlechter in Kondition sind und die Wasserwerte stabil bleiben.

Sauerstoff erhöhen

Pflanzen spenden durch Photosynthese Sauerstoff und bieten Schutz für Fisch und Laich.

Wann laichen Koi?

Koi laichen in der Regel einmal pro Jahr, meist zwischen Mai und Anfang Juli. Entscheidend ist dabei nicht das Datum, sondern die Wassertemperatur. Sobald sich diese stabil im Bereich von 18 bis 23 Grad Celsius bewegt, werden die Fische aktiv. Häufig findet das Laichen in den frühen Morgenstunden statt.

Welche Bedingungen sind notwendig?

Damit es zum Laichen kommt, müssen mehrere Faktoren zusammenspielen:

  • steigende Temperaturen im Frühjahr
  • längere Tageslichtphasen
  • gute Wasserqualität und ausreichend Sauerstoff
  • ruhige Teichbereiche mit Pflanzen, Laichbürsten oder Matten, an denen die Eier haften können

Besonders flache Zonen im Teich werden bevorzugt, da sich das Wasser dort schneller erwärmt.

Typisches Verhalten während der Laichzeit

Während der Laichphase zeigen Koi ein auffälliges Verhalten. Die Männchen treiben die Weibchen durch den Teich, oft begleitet von starkem Spritzen und Unruhe. Nach dem Laichen kann das Wasser kurzfristig trüb erscheinen – ein ganz normales Zeichen dieses natürlichen Vorgangs.

Was passiert mit dem Laich?

Koi legen mehrere tausend Eier ab, die an Pflanzen oder Laichhilfen haften bleiben. Allerdings betreiben Koi keine Brutpflege. Im Gegenteil: Sowohl Eier als auch frisch geschlüpfte Jungfische werden häufig gefressen.

Wer Nachwuchs aufziehen möchte, sollte den Laich frühzeitig entnehmen und separat unter kontrollierten Bedingungen aufziehen. Je nach Temperatur schlüpfen die Jungfische nach 3 bis 5 Tagen.

Mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Verständnis für die natürlichen Abläufe können Teichbesitzer dieses Ereignis nicht nur beobachten, sondern bei Bedarf auch gezielt zur Nachzucht nutzen. Wichtig sind vor allem stabile Temperaturen, passende Laichmöglichkeiten und eine gute Wasserqualität – dann steht einer erfolgreichen Laichzeit nichts im Weg.